Das Hotel im Harz

An einem Samstag früh um 4:20 aufstehen. Das ist für mich so ziemlich das schlimmste was passieren kann.

Aber es gibt einen guten Grund dafür. Am 31.10.15 trafen wir uns früh morgens um 5:00 auf dem Parktplatz an der Freiheitshalle in Hof, zum Start unserer Fototour in den Harz zusammen mit Ute und Jochen Bake, Alex Stöhr und Jörg Schleicher.

Als erstes ein kleiner Fauxpas. Jörg hatte verschlafen. Somit verspätete sich unser Start etwas, was aber absolut kein Problem war, da wir nicht wirklich unter Zeitdruck standen.

Nach einem leckeren kleinen Frühstück mit einer Tasse Kaffee an einer Autobahnraststätte und knapp drei Stunden Fahrt kamen wir an unserem Ziel irgendwo im Harz an.

Gleich nach der Ankunft im Hotel ging es direkt zu unserer angepeilten Location für diesen Tag. Ein riesiges Hotel und Casino das seit Jahren leer steht. Dazu kam im Frühjahr 2014 noch ein Brand der einem der Gebäudeteile den Rest gegeben hat. Durch eben jenen Brand ist aber in vielen Räumen des Hotels ein Szenario entstanden welches einem Horrorfilm optisch in nichts nachsteht.

Feuer und eindringendes Wasser haben hier mehr als deutliche Spuren hinterlassen.

Welch erstklassige Adresse dies einmal gewesen sein muss, läßt sich oft nur noch erahnen.

Trotz all dem gab es unglaublich viel zu entdecken und natürlich auch zu fotografieren, weshalb wir auch die Zeit bis zum späten Nachmittag auf dem Gelände verbrachten.

Danach ging es noch zu einem kleinen Landschaftsshooting in den herbstlichen Harzwald, da wir noch etwas Zeit bis zum Abendessen überbrücken mussten.

Den Tag ließen wir dann mit sehr leckerem Essen und guten Gesprächen ausklingen. Weiter gings am folgenden Tag

Die tollsten Szenen aus diesen ehemals ehrwürdigen Gebäuden findet Ihr natürlich wieder hier und im zugehörigen Album auf flickr.

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  • Das verlassene Sägewerk
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  • Ab in den Knast
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  • Das Olympische Dorf von 1936
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  • Zu Gast bei Hr. Lenin
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2 Comments. Leave your Comment right now:

  1. Das Hotel war schon etwas sehenswertes. An jeder Ecke ein Motiv das festgehalten werden wollte. Wenn ich die Bilder von uns allen vergleiche, reichen minimale Unterschiede um ein ganz anderes Bild entstehen zu lassen. Eine klasse Tour die nicht nur beim Fotografieren Spaß gemacht hat. Auch das gemütliche Beisammensein am Abend war es wert.

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